mit Rike Scheffler

geboren 1985, arbeitet transdisziplinär in Gebieten der Lyrik, Performance, Installation und Musik. Sie studierte Psychologie in Berlin und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Mit ihrem Gedichtband der rest ist resonanz (kookbooks, 2014) gewann sie 2016 den Orphil Debut Preis für politisches und avantgardistisches Schreiben. Sie erhielt zahlreiche Förderungen und Stipendien (z.B. seitens der Dt. Akademie Rom Villa Massimo, der Stiftung Brandenburger Tor, der Akademie der Künste Berlin, der Künstlerhäuser Edenkoben, Schreyahn und Wewelsfleth sowie der Goethe Institute Bengaluru, Buenos Aires, Kopenhagen, London, Reykjavík und Singapur). Ihre Gedichte wurden bisher in 9 Sprachen übersetzt. Derzeit arbeitet Scheffler an ihrem 2. Gedichtband, welcher im Herbst 2022 im kookbooks Verlag erscheinen wird. Poesie ist für sie Möglichkeitsraum, transformative Praxis. Häufig entwickelt sie aus ihren Gedichten Performances und immersive Wort- & Sound Installationen. Hierfür nutzt sie ihre Stimme, Loopmaschine, Synthesizer, O-töne und Effektgeräte als Instrument. Scheffler tritt auf Literatur- und Musikfestivals rund um den Globus auf, kollaboriert für internationale Workshops und Performance-Serien mit Ólafur Elíasson’s Institut für Raumexperimente, und präsentierte ihre Werke bisher u.a. in der Neuen Nationalgalerie, im Hamburger Bahnhof Berlin, im Kopenhagener Louisiana Museum of Modern Art und im Palais de Tokyo Paris.
weitere Informationen: www.rikescheffler.tumblr.com
Foto: Valerie Schmidt







Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang sind von ihm die Bücher Das kalte Jahr (2013) Urwaldgäste (2014), Das Theater des Krieges (2017, mit Michael Disqué) und Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens (2017) erschienen. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet. Die Arbeit am Buchprojekt Überfahrt wurde unter anderem vom Grenzgänger Programm der Robert-Bosch-Stiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin sowie vom Mare-Stipendium der Roger-Willemsen-Stiftung gefördert.
Matthias Krieg, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt, studierte zuerst Psychologie an der Freien Universität Berlin, dann Sound Engineering an der SAE Berlin. Seit 2008 ist er ausschliesslich als Musiker, vor allem als Theatermusiker tätig. Seine Musik war und ist in verschiedenen Arbeiten im Theater Bremen, in den Münchner Kammerspielen, am DT in Göttingen, Schauspielhaus Düsseldorf, Baadischen Staatstheater Karlsruhe, Theater Heidelberg, Theater Bielefeld und als Nächstes im Residenztheater München zu hören. Matthias Krieg arbeitet außerdem regelmäßig für Film, Fernsehen und Werbeproduktionen. Er hat für die Staatlichen Museen zu Berlin und das Museum für Fotografie Berlin Musik für Ausstellungen und Ausstellungstrailer komponiert und eingespielt.




Nils Menrad studierte Medienkunst/Film an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und arbeitet seit 2010 als Film- und Medienschaffender für Museen, Institutionen und Firmen. Hierbei entwickelte und produzierte er eine Vielzahl von medialen Arbeiten und unterstützte Einrichtungen bei der Planung und Umsetzung. Zusätzlich entstanden freie künstlerische Projekte in den Bereich Film, Installation und Performance.