Aktuell

Mitteilung: Absage der kommenden Projekte des Ursula Blickle Lab

Pressemitteilung zur aktuellen Enwticklung (Covid19 / Coronavisrus) / Absage der kommenden Projekte des Ursula Blickle Lab – Kraichtal, 14. März 2020

Nach gründlicher Abwägung der aktuellen Situation und der zu erwartenden Risikoentwicklung folgt die Ursula Blickle Stiftung den Empfehlungen des Robert Koch Instituts für die Durchführung von Veranstaltungen und muss daher das für den 3.April 2020 geplante Projekt ÜBERFAHRT absagen.

Wir nehmen die Verantwortung gegenüber unseren Gästen sehr ernst und hoffen damit einen Beitrag zum achtsamen Umgang mit der aktuellen Situation zu leisten. Aktuell müssen wir auch davon ausgehen, dass art.poetry.space, das für Anfang Juni vorgesehen war, wegen der eingeschränkten Vorbereitungsmöglichkeiten nicht wie geplant stattfinden kann.

Wir halten Sie aber per Email und auf dieser website über die weiteren Pläne des Ursula Blickle Lab auf dem Laufenden und hoffen, Sie nach der Krise wohlauf in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung begrüßen zu dürfen.

Vielen Dank für Ihr Verständis. Bleiben Sie gesund!

 

Projekt- und Programmleitung – Ursula Blickle Lab c/o Ursula Blickle Stiftung

Aktuell

ÜBERFAHRT – Roman Ehrlich, Michael Disqué und Matthias Krieg – > abgesagt

Das Ursula Blickle Lab lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu

Roman Ehrlich (Text)

Michael Disqué (Bild)

Matthias Krieg (Ton)

ÜBERFAHRT

>>> abgesagt! <<<

in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal-UÖ

Vierzig Tage reisen der Schriftsteller Roman Ehrlich und der Fotograf Michael Disqué auf einem Containerschiff von Hamburg nach Qingdao, China. An Bord entsteht ein Logbuch aus Texten und Bildern, Ton- und Videoaufnahmen, das ein schillerndes Konvolut aus Eindrücken, Erfahrungen, Beobachtungen und Reflexionen versammelt. Sie umfassen den Welthandel, die globale Ungleichheit, die miserablen Arbeitsbedingungen, die Handelskriege, den Kolonialismus oder die Verschmutzung der Meere. Und dann sind da noch die Wetter-Kapriolen, die Wolkentürme, der Sternenhimmel, die wortlose Weite des Meeres und die ausgelassenen Karaoke-Abende an Bord. Die beiden reisenden Künstler, die ihre Dokumentation in Form von Bild und Schrift festgehalten haben, treffen nach ihrer Rückkehr den Musiker Matthias Krieg, der an Land geblieben ist und die Fahrt auf dem Containerschiff in eine Klang-Komposition verwandelt hat. So ist eine multimediale Performance entstanden, die im Ursula Blickle Lab ihre Uraufführung erlebt.

Im Anschluß an das Programm laden wir Sie gerne zum Apéro mit fingerfood ein.

ÜBERFAHRT

Das Ursula Blickle Lab wurde 2017 gegründet und richtet einen besonderen Fokus auf die Grenzbereiche klassischer künstlerischer Disziplinen. Das Programm wird von Stephan Krass und Sebastian Winkler konzipiert und betreut.

Anfahrt von Karlsruhe Marktplatz oder Hbf: mit S5 und S32 nach Unteröwisheim-Bahnhof (ca. 35min)

Karte: www.ursula-blickle-lab.de/kontakt-anfahrt-impressum

Kontakt mail@ursula-blickle-lab.de

Adresse

Ursula Blickle Lab c/o Ursula Blickle Stiftung

Mühlweg 18, 76703 Kraichtal – Unteröwisheim

ÜBERFAHRT

mit Roman Ehrlich

DSCF0757Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang sind von ihm die Bücher Das kalte Jahr (2013) Urwaldgäste (2014), Das Theater des Krieges (2017, mit Michael Disqué) und Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens (2017) erschienen. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet. Die Arbeit am Buchprojekt Überfahrt wurde unter anderem vom Grenzgänger Programm der Robert-Bosch-Stiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin sowie vom Mare-Stipendium der Roger-Willemsen-Stiftung gefördert.

https://www. scherverlage.de/autor/roman_ehrlich/24255 

Foto: Michael Disqué

ÜBERFAHRT

mit Michael Disqué

Michael_Disque Foto

Michael Disqué, geboren 1980 in Heidelberg, studierte Kunstgeschichte in Leipzig und Berlin, anschließend Fotografie in München. Er war Assistent bei dem belgischen Videokünstler David Claerbout und arbeitet für den Revolver Verlag in Frankfurt am Main. Anfang 2017 gründete Disqué den Projektraum Kleiner Raum für aktuelles Nichts in Berlin-Kreuzberg und veröffentlichte verschiedene Bücher (Vom Leben, Sterben und dem Mittendrin (2008); 03.01.14 – 02.01.15 (2015); 13.01.15 – 01.04.15 (2016); Das Theater des Krieges (2017, mit Roman Ehrlich) und Land ́s End – Die Topographie des Terrors im Spiegle zeitgenössischer Fotografie (2019, mit Andreas Gehrke)).

http://www.michael-disque.de

ÜBERFAHRT

mit Matthias Krieg

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Matthias Krieg, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt, studierte zuerst Psychologie an der Freien Universität Berlin, dann Sound Engineering an der SAE Berlin. Seit 2008 ist er ausschliesslich als Musiker, vor allem als Theatermusiker tätig. Seine Musik war und ist in verschiedenen Arbeiten im Theater Bremen, in den Münchner Kammerspielen, am DT in Göttingen, Schauspielhaus Düsseldorf, Baadischen Staatstheater Karlsruhe, Theater Heidelberg, Theater Bielefeld und als Nächstes im Residenztheater München zu hören. Matthias Krieg arbeitet außerdem regelmäßig für Film, Fernsehen und Werbeproduktionen. Er hat für die Staatlichen Museen zu Berlin und das Museum für Fotografie Berlin Musik für Ausstellungen und Ausstellungstrailer komponiert und eingespielt.

https://www.matthiaskrieg.com

Paul Plamper – Der Absprung

Das Ursula Blickle Lab lädt herzlich ein zu

PAUL PLAMPER

Der Absprung

Hörspiel als 20 Kanal Audio-Installation

am Freitag, 22. November 2019, 19 Uhr – Eintritt frei

in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal-UÖ

Eine ehemalige Residenzstadt in Thüringen. Im Jahr 2015 sind Geflüchtete in die schrumpfende Stadt gekommen. Die Konflikte um die Zuwanderung eskalieren, als ein neu-rechter Demagoge die Wut und Ängste der Bürgerinnen und Bürger nutzt und zu einem Boykott gegen das städtische Theater aufruft. Dort probt das multinationale Ensemble gerade eine umstrittene Aufführung mit einem Hauptdarsteller aus Kamerun. Die Stadt gerät in einen medialen Wirbel um Rassismusvorwürfe und Ost-Vorurteile, als Mitglieder des Theaters ankündigen, die Stadt zu verlassen.

Das begehbare Klangbild mit 20 Lautsprechern versetzt die Zuhörer mitten hinein in ein Klima von Zerrissenheit und ideologischen Konflikten und zeichnet ein vielstimmiges Panorama der aktuellen gesellschaftlichen Fliehkräfte.

Ein Lehrstück im Brechtschen Sinne darüber, was in Deutschland gerade schief läuft.“ (Deutschlandfunk)

Der Autor und Regisseur Paul Plamper ist anwesend.

Im Anschluß an das Programm laden wir Sie gerne zum Apéro mit fingerfood ein.

Das Ursula Blickle Lab wurde 2017 gegründet und richtet einen besonderen Fokus auf die Grenzbereiche klassischer künstlerischer Disziplinen. Das Programm wird von Prof. Dr. Stephan Krass und Sebastian Winkler konzipiert und betreut.

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UBL Paul Plamper 2019

Anfahrt von Karlsruhe Marktplatz oder Hbf: mit S5 und S32 nach Unteröwisheim-Bahnhof ca. 35min

Karte: www.ursula-blickle-lab.de/kontakt-anfahrt-impressum

Kontakt mail@ursula-blickle-lab.de

Adresse

Ursula Blickle Lab c/o Ursula Blickle Stiftung

Mühlweg 18, 76703 Kraichtal – Unteröwisheim

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art.poetry.space – Rückblick

Am Freitag, den 17. Mai 2019 fand art.poetry.space statt. Das Ursula Blickle Lab stellte Arbeiten vor, die sich künstlerisch mit der Frage auseinandersetzen, wie der Text in den Raum kommt.

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Kammerflimmer Kollektief

Das Programm begann mit Anika Reidt, die, basierend auf ihrem literarischen Text Huldufólk, eigens eine mehrdimensionale Raumperformance entwickelt hat.

Danach zeigte die Jackson Pollock Bar mit der für das Ursula Blickle Lab produzierten Playback-Performance the afternoon interviews with marcel duchamp den ersten Teil einer Uraufführung.

Zum Finale dieses Abends stellte das Kammerflimmer Kollektief das Programm set fire to anything…“ vor.

Die Arbeiten von Anika Reidt, der Jackson Pollock Bar und des Kammerflimmer Kollektief wurden am Abend des 17. Mai 2019 den BesucherInnen in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung in Kraichtal präsentiert.

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Jackson Pollock Bar: The Afternoon Interviews with Marcel Duchamp

„Ohne Betrachter gibt es keine Kunst. Für mich ist der Betrachter beinahe wichtiger als der Künstler, denn er betrachtet nicht nur, sondern er gibt auch ein Urteil ab.“ Marcel Duchamp

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Anika Reidt: Huldufólk – Ein Erdgesang

Gemeinsam mit den Tänzerinnen Amelia Eisen, Rebecca Häusler, Sarah Herr, Miriam Markl und Crystal Schüttler entwickelte Anika Reidt eine Choreografie, die durch eine Klangebene des Vibraphonisten Claus Kiesselbach ergänzt wurde.

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Anika Reidt

Die von Anika Reidt entworfenen Kleidungsstücke basieren auf ihrem Text Huldufólk und wurden für die Tanz-Performance entworfen.

Darüber hinaus zeigte Reidt im Eingangsbereich der Stiftungsräume eine Reihe von Stoffobjekten, die Grundlage für ihre Kleider sind.

 

art.poetry.space

Das Ursula Blickle Lab lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu

art.poetry.space

am Freitag, 17. Mai 2019, 19 Uhr – Eintritt frei

in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal-UÖ

mit

Anika Reidt huldufólk. ein erdgesang

Jackson Pollock Bar the afternoon interviews with marcel duchamp

Kammerflimmer Kollektief set fire to anything…

„Ohne Betrachter gibt es keine Kunst. Für mich ist der Betrachter beinahe wichtiger als der Künstler, denn er betrachtet nicht nur, sondern er gibt auch ein Urteil ab.“ Marcel Duchamp

Zum dritten Mal lädt das Ursula Blickle Lab zu art.poetry.space ein. Auch dieses Jahr steht die Schnittstelle von Literatur und Kunst im Mittelpunkt. Das LAB stellt Arbeiten vor, die sich künstlerisch mit der Frage auseinandersetzen, wie der Text in den Raum kommt. Statt der bekannten Syntax öffnet sich eine mehrdimensionale Text-Bild-Konstellation, in der neue Wahrnehmungs- und Assoziationsfelder entstehen.

Die Organisatoren Prof. Dr. Stephan Krass und Sebastian Winkler haben für diesen Abend Anika Reidt eingeladen, die, basierend auf ihrem literarischen Text „Huldufólk“, eigens eine mehrdimensionale Raumperformance entwickelt hat. Außerdem zeigt die Jackson Pollock Bar mit den für das LAB produzierten the afternoon interviews with marcel duchamp“ eine Uraufführung und das Kammerflimmer Kollektief stellt das neue Programm set fire to anything…“ vor. Die Arbeiten werden am Freitag, den 17. Mai den BesucherInnen in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung in Kraichtal präsentiert.

Das Ursula Blickle Lab wurde 2017 gegründet und will KünstlerInnen, SchriftstellerInnen und DesignerInnen einen Raum bieten, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, deren Realisation von herkömmlichen Ausstellungskonzeptionen abweicht. Punktuell sollen Projekte realisiert werden, deren Fokus auf den Grenzbereichen klassischer künstlerischer Disziplinen liegt.

Im Anschluß an das Programm laden wir Sie gerne zum Apéro mit fingerfood ein.

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Anfahrt von Karlsruhe

ab Marktplatz oder Hbf: mit S5 und S32 nach Unteröwisheim-Bahnhof ca. 35min

Karte: www.ursula-blickle-lab.de/kontakt-anfahrt-impressum

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