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Wir freuen uns sehr auf das Konzert von BAR – Band am Rhein bei art.poetry.space.!

Lucas Croon und Christina Irrgang bilden das Duo BAR – Band am Rhein. Ihr Sound bewegt sich zwischen Pop, Synthie, Wave, Folk und Ambient, wobei sich die poetisch-konzeptuellen Texte u.a. auf Bildende Kunst, Fotografie, Film oder Literatur beziehen.

2014 erschien ihr Debut-Album „Welcome To BAR“, auf das 2016 die Remix-Platte „L.A. Düsseldorf“ mit Remixen von Musikern aus Los Angeles und Düsseldorf folgte.

Sie leben und arbeiten in Düsseldorf.

BAR spielte Konzerte in Clubs, Theatern, Museen, im Modekontext oder auf Festivals, realisierte Projekte im Bereich Literatur an Theater und Universität oder vertonte Filmbilder. Die Grenzen zwischen den Künsten sind in ihrer Musik fließend.

http://www.bar-music.com/

Foto: Stephan Lucius Lemke

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Gemeinsam mit der Künstlerin Denise Winter erarbeitet die Lyrikerin Maren Kames für das Poesie-Fest art.poetry.space. die Performance 90°0’0“S.

Maren Kames

Die Autorin (*1984 in Überlingen am Bodensee) studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, sowie am Institut für Literarisches schreiben in Hildesheim. Sie ist ehemalige Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift BELLA triste. 2013 gewann sie mit Auszügen aus Halb Taube Halb Pfau den 21. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin und erhielt im Anschluss für den Text mehrere Stipendien, unter anderem des Klagenfurter Literaturkurses, des Berliner Senats sowie der Akademie Schloss Solitude.

In Zusammenarbeit mit den MusikerInnen Milena Kipfmüller und Klaus Janek sowie der Bildenden Künstlerin Denise Winter inszenierte sie den Text an der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum mehrfach als Live-Hörspiel und akustische und audio-visuelle Installationen beispielsweise im Haus der Kulturen der Welt, in der Galerie Johann König, in den Literaturhäusern Stuttgart und Freiburg und zuletzt an der Oper Köln.

In Buchform mit einer intermedialen Audioebene erschien Halb Taube Halb Pfau 2016 im Secession Verlag für Literatur. Maren Kames lebt und arbeitet als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Momentan arbeitet sie an ihrem zweiten Buch.

Foto: Dirk Skiba

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Für art.poetry.space. erarbeiten Denise Winter und Maren Kames die Performance 90°0’0“S.

Denise Winter

Die Künstlerin (*1983 in Berlin) studierte Bildende Kunst an den Kunstakademien in Dresden, Oslo und Düsseldorf. Durch Methoden des fotografischen Erfassens oder der zeichnerischen Übertragung generiert sie etwa durch Abwickeln, Auftragen und Projizieren aus Strukturen oder Landschaften ihrer persönlichen Lebens- und Erfahrungswelten neue geometrisch-räumliche Strukturen und visuelle Vorlagen. Diese verarbeitet sie durch Techniken wie Fräsen, Lasern oder Schneiden aus unterschiedlichsten Materialien zu bildhaften und skulpturalen Objekten weiter. Darüber hinaus nutzt sie u.a. auch Lochkameras für Langzeitbelichtungen, kombiniert Diaprojektoren und Bewegungsmelder zu interaktiven Installationen, entwickelt Choreografien für Tanzperformances oder schreibt Gedichte als Vorlagen für ihre Serie von „Schreibmaschinenzeichnungen“, unter Verwendung unterschiedlicher typografischer Prägungen.

Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien u.a. wurde sie 2010 mit dem Preis der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft und 2017 mit dem Günter-Drebusch-Preis ausgezeichnet. 2013 gewann sie den 1. Preis im Realisierungswettbewerb der Kunst am Bau im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin.

Denise Winter lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin und Dozentin in Köln und Berlin.
www.denisewinter.de
vimeo.com/denisewinter

Foto: Denise Winter

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Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein!

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mit

Maren Kames / Denise Winter (Berlin / Köln)

Jörg Piringer (Wien)

BAR – Band Am Rhein (Düsseldorf)

am Freitag, den 15. Juni 2018, 19 Uhr

in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal

wer mit worten spielt, spielt mit projektionen, mit gestalten, mit taten. deshalb gehört der dichter zu den abenteurern.

(Eugen Gomringer)

Nach dem großen Zuspruch, den die Ausstellung art.poetry.space. im vergangenen Jahr gefunden hat, lädt das Ursula Blickle Lab zu einer Fortsetzung ein. Auch dieses Mal steht die Schnittstelle von Literatur und Kunst im Mittelpunkt. Das LAB stellt Arbeiten vor, die sich künstlerisch mit der Frage auseinandersetzen, wie der Text in die Fläche, in den Raum kommt. Statt der bekannten Syntax öffnet sich so eine mehrdimensionale Text-Bild-Konstellation, in der neue Wahrnehmungs- und Assoziationsfelder entstehen. Für das diesjährige Programm haben die Lyrikerin Maren Kames und die Künstlerin Denise Winter, basierend auf Kames‘ Debut HALB TAUBE HALB PFAU, eine Performance mit dem Titel 90°0’0“S entwickelt, der Medienkünstler und Soundpoet Jörg Piringer führt live seine Arbeit abcdefghijklmnopqrstuvwxyz vor, bevor zum Finale dieses Poesie-Festes BAR (Band am Rhein), das gemeinsame Musik-Projekt von Christina Irrgang und Lucas Croon, spielt.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten laden wir Sie gerne zu einem kalten Getränk ein und zum Ende erwartet Sie ein fingerfood-Buffet.

Das Ursula Blickle Lab wurde 2017 gegründet und bietet jungen KünstlerInnen und SchriftstellerInnen einen Raum, um über ihre eigene Disziplin hinaus gemeinsam Ideen zu entwickeln, deren Realisation von herkömmlichen Ausstellungskonzeptionen abweicht. Das Programm wird von Prof. Dr. Stephan Krass und Sebastian Winkler konzipiert und betreut.

In den kommenden zwei Wochen werden die teilnehmenden KünstlerInnen auf dieser website kurz vorgestellt.


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Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr

Ursula Blickle Stiftung, Mühlweg 18, 76703 Kraichtal – Unteröwisheim

Anfahrt von Karlsruhe Marktplatz oder Hbf: mit der S5 und S32 nach Unteröwisheim-Bahnhof ca. 35min / Karte: http://ursula-blickle-lab.de/kontakt-anfahrt-impressum


 

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DIE IDEE DES NEUEN

Eine Playback-Performance der JACKSON POLLOCK BAR

Freitag, 10. November 2017, 19.30Uhr

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»Hier sitzt eine Gruppe altgedienter Künstler. Sie gehören, künstlerisch gesprochen, derselben Generation an. Sie sind Künstler, die das verkörpern, was man Neue Amerikanische Malerei genannt hat. Und das Thema, über das wir diskutieren wollen, lautet: Die Idee des Neuen«, so eröffnete der Moderator im Jahre 1960 in Philadelphia (USA) eine Gesprächsrunde, an der die Künstler Ad Reinhardt, Jack Tworkow, Robert Motherwell, Harold Rosenberg und Phil Guston teilnahmen. Die JACKSON POLLOCK BAR hat eine Playback-Performance dieser Podiumsdiskussion inszeniert, in der fünf Schauspieler auf der Basis eines vorfabrizierten Soundtracks den historischen Text nachsprechen. Dieses Verfahren bricht mit dem Authentizitätsbegriff, damit die Wahrnehmung von Künstlichkeit und Kontextualität konkret werden kann. Bevorzugter Spielort der JACKSON POLLOCK BAR sind seit ihrer Teilnahme an der documenta 1997 die Ränder des Kunstsystems, Orte an den Schnittstellen zwischen Theorie und Kunst, in denen sich Werke, Räume und Kommunikation überlagern: Bars, Foyers, Vernissagen und Symposien.

Leitung Christian Matthiessen

www.jacksonpollockbar.com

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Dokumentation der Ausstellung art. poetry. space.

Die sehr charakteristischen Räume der Ursula Blickle Stiftung in Kraichtal, wie Spiegelsaal, Treppenhaus oder Dachgeschoß, forderten von ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern schon immer die Bereitschaft in situ („am Ort“) zu arbeiten.

Beim Ausstellungsprojekt art. poetry. space. griffen die Projektleiter und Kuratoren Stephan Krass und Sebastian Winkler diesen Aspekt auf und luden fünf Künstler/innen und Schriftsteller/innen ein, um gemeinsam vor Ort eine Ausstellung zu realisieren.

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Nach einwöchiger Projektarbeit (siehe: Einblicke in die Arbeit des Ursula Blickle Lab) eröffnete am Freitag, den 16. Juni 2017 die Ausstellung art. poetry. space. in den Räumen der Ursula Blickte Stiftung.

Die Arbeiten von Lydia Daher, Cornelia Fränz, Steffi Jüngling, Michaelis Pichler und Lukas Schneeweiss beschäftigen sich in besonderem Maße mit der Frage der Visualisierung von Text im Raum und bilden ein vielschichtiges Ensemble poetischer Darstellungsformen.

Punktuell ergänzt wurden die Arbeiten der eingeladenen Künstler/innen und Schriftsteller/innen um Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. So konnte beispielsweise eine Reihe Poetry-Filme gezeigt werden, die in den letzten beiden Jahren im Literaturseminar von Prof. Stephan Krass entstanden sind.

Nach achttägiger Laufzeit endete die Ausstellung art. poetry. space. am Sonntag, den 25. Juni 2017.

Fotografien: Tobias Wootton (http://www.tobiaswootton.com)

Künstler/innen und Titel der ausgestellten Werke finden Sie hier: Ursula Blickle Lab – art. poetry. space – Liste der ausgestelleten Arbeiten

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Einblicke in die Arbeit des Ursula Blickle Lab

In der Woche vom 12. bis 16. Juni 2017 trafen sich die eingeladenen Künstler/innen und Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe in den Räumen der Ursula Blickle Stiftung um gemeinsam ihre Ideen zu diskutieren und die Ausstellung art. poetry. space. zu realisieren.

Fotografien: Holger Stöhrmann und Cornelia Fränz

 

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Wir freuen uns sehr über die Teilnahme von

Michalis Pichler

Michalis Pichler wurde in Athen zum Bildhauer ausgebildet (Preservation Site of Acropolis Monuments) und studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und Bildende Kunst an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er ist Mitbegründer und -organisator der Miss Read: The Berlin Art Book Fair und des Conceptual Poetics Day.

Pichler Buchstabensuppe mit Schuh
Michalis Pichler, Buchstabensuppe mit Schuh

Er ist einer der Hauptprotagonisten der Appropriation Literature in Deutschland und arbeitet als Konzeptkünstler, Dichter und Verleger an der Grenze von visueller Kunst und Literatur.

Michalis Pichler lebt und arbeitet in Berlin.

2015 erschien die Monografie „MICHALIS PICHLER: Thirteen years: The materialization of ideas“ bei Printed Matter, Inc. und Spector Books.

www.buypichler.com